Fremdfinanzierung heißt, sich von einer externen Person bzw. Unternehmung Geld zu leihen. Dieses zur Verfügung gestellte Geld wird entsprechend der Laufzeit – also des Zeitraums, in dem man dieses fremde Geld nutzt – verzinst. Es gibt unterschiedliche Formen, wie man sich Fremdkapital beschaffen kann. Als Unternehmen kann dies z.B. durch die Wahl der Gesellschaftsform der Fall sein. Darüber hinaus kann man sich einen Kredit beantragen – bei Privatpersonen oder Finanzdienstleistern.
Bei der Auswahl des für sich geeigneten Kredits sollte man sich daher Zeit nehmen und durchrechnen, welche tatsächlichen Kosten der Kredit verursacht. Dazu zählen einerseits die Zinsen, die man auf die Kreditsumme zahlen muss, andererseits sind es Gebühren, die man dem Kreditgeber dafür zahlt, dass man das Geld überhaupt bekommt.
Mit dem Kreditrechner Zinsen online vergleichen ist daher das wenigste, was man tun kann. Mindestens genauso wichtig ist es, dass man sich die einzelnen Vertragsbestandteile und Informationen, die sich um die Geldleih-Aktion drehen, durchliest. Maßgeblich für die Höhe der Zinsen und Konditionen, die man angeboten bekommt, sind die eigene Bonität sowie die Sicherheiten, die man vorzuweisen hat. Je besser diese aus Sicht des Kreditgebers sind, desto lukrativer ist das Angebot an den Kreditnehmer. Der Grund liegt auf der Hand: der Kreditgeber kann davon ausgehen, dass es bei der Rückzahlung der Kreditsumme zu keinerlei Schwierigkeiten kommt. Das Risiko ist als eher gering einzustufen.
Basel III und Basel III
Von Rating-Agenturen hat man in der jüngeren Vergangenheit so einiges gehört. Auch und gerade im Zusammenhang mit der Euro-Schuldenkrise. Ratingagenturen sind also Unternehmen, die andere Bewerten und Beurteilen ob deren Zuverlässigkeit im Zusammenhang mit der Schuldenrückzahlung. Diese Einstufung erfolgt nach speziellen Kriterien, ist aber dennoch eine eher subjektiv angehauchte Form. Denn irgendwie erscheint es doch ein wenig merkwürdig, wenn ein privat geführtes Unternehmen meint, einen ganzen Staat zu bewerten bzw. in seiner Finanzstärke einzustufen.
Liquidität ein wichtiger Maßstab
Die Liquidität – also die Möglichkeit, den Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können – ist dabei ein wichtiger Gradmesser. Ist man dazu nicht mehr in der Lage, wird man schlechter bewertet. Gerät man bei Zahlungen in Rückstand, erhält man negative Bewertungen. Dies wiederum hat zur Folge, dass man bei einer Kreditvergabe in der Regel schlechter gestellt wird als Personen, die hier immer ordnungsgemäß und pünktlich zahlen.
Bild: panthermedia.net Matthias Haupt
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